Wenn du willst am besten beides 🙂 Ist aber natĂŒrlich nicht notwendig. Sowohl Maske als auch Visier haben ihre Vor- bzw. Nachteile.

BuySam hat die Visier und Masken getestet. Hier könnt ihr den Beitrag dazu lesen.

Hallo Leute, gerade kam mein Gesichtsschild bei mir an, verpackt mit vier weiteren Schildern, also insgesamt habe ich nun 5 StĂŒck. Das einzelne Schild besteht aus vier Teilen – 1 Schutzschild, 1 Stirnband, 1 Gummiband und einem 1 Verbindungschip. Dank der beiliegenden Gebrauchsanweisung dauert das Zusammenbauen keine fĂŒnf Minuten – wer nicht gerne lesen möchte, kann sich das dazugehörige Video anschauen und die Maske anhand dessen zusammenbauen.

Nun steht sie vor mir – irgendwie erinnert es mich ein bisschen an einen Schweißhelm. Ich ziehe mir nun das Gesichtsschild wie eine Skibrille auf und passe dieses durch Ziehen der GummibĂ€nder an meinen Kopfumfang an – sitzt wackelt und hat Luft! Es fĂŒhlt sich gar nicht schlecht an, es drĂŒckt nicht auf der Stirn, schneidet nicht an den Ohren ein und zwickt nicht an den Haaren.

Los geht`s auf in die Stadt! Kurz vor dem Supermarkt kommt mir jedoch die BefĂŒrchtung, dass mein Gesichtsschild nicht unter den Begriff der Mund-Nasen-Bedeckung fallen könnte – wobei es bedeckt ja schließlich mein ganzes Gesicht, außerdem regnet es aus Eimern und es ist kalt, also nichts wie rein in den wĂ€rmeren und vor allem trockenen Supermarkt. Wow, coole Sache! Es beschlĂ€gt nicht und ich habe freie Sicht – das lasse ich mir so gefallen. Ich schlendere mit guter Sicht durch die einzelnen Regale, ich bĂŒcke mich (da ja unten meistens die SchnĂ€ppchen sind) und das Visier bleibt dort wo es hingehört. Fast hĂ€tte ich vergessen, dass ich es ĂŒberhaupt trage, als mich einzelne Augenpaare der anderen Kunden mustern – außer mir und dem Supermarktpersonal trĂ€gt tatsĂ€chlich noch niemand ein gleichartiges Visier. Schwer einzuschĂ€tzen, was die anderen Kunden ĂŒber mein Aussehen mit Visier denken, denn ich kann ja nur die Augen sehen – das LĂ€cheln des Supermarktmitarbeiter beim RegaleinrĂ€umen zeigt mir jedoch, dass alles in Ordnung ist. Wir sehen eben nun einfach alle etwas anders aus und wir mit Visier eben nochmal ein bisschen anders. Bei direktem starkem Lichteinfall von oben kommt es teilweise zu Spiegelungen in meinem Visier, jedoch nicht so stark, dass ich mich beim Sehen beeintrĂ€chtigt fĂŒhle. WĂ€hrend ich an der Kasse bezahle, juckt es mich im Gesicht. TatsĂ€chlich gibt es wohl auch jetzt schon StechmĂŒcken, doch ich komme mit meinem Finger nur an das Visier – zum GlĂŒck, sonst hĂ€tte ich mir womöglich ohne HĂ€ndewaschen mal wieder direkt ins Gesicht gefasst – das halte ich noch aus, bis ich im Auto meine HĂ€nde desinfizieren kann. Selbstdisziplin ist hier das A und O.

Da Einkaufen hungrig und durstig macht, hole ich mir beim BĂ€cker im Supermarkt noch kurz eine Brezel und eine Flasche Mineralwasser – ab ans Auto, Lebensmittel verstauen und HĂ€nde desinfizieren und erstmal einen Schluck Wasser genießen – lustigerweise kann ich die Flasche unter das Visier schieben und trinken. Auch die Brezel kann ich mir unter dem Visier durchschieben und essen. Ich bin begeistert: FlĂŒssigkeit- und Nahrungsaufnahme klappen ohne das Gesichtsschild abnehmen zu mĂŒssen.

Ich steige wieder ins Auto, die Sonne scheint mittlerweile zum GlĂŒck und ich ziehe die Sonnenbrille unter meinem Visier, starte den Motor. Halt! Das Gesichtsschild ist nicht fĂŒr den Straßenverkehr geeignet! Ich ziehe das Visier aus – sprĂŒhe noch zwei drei Spritzer Glasreiniger drauf, wische mein Schild mit einem TĂŒchlein sauber und lege es neben mich auf den Beifahrersitz.

Insgesamt gebe ich dem Gesichtsschild 4,5 von 5 Sam-Sternen. Einen halben Stern behalte ich, weil auftretenden Spiegelungen manchmal irritieren und man einfach tatsĂ€chlich (noch!) etwas anders aussieht als die anderen 😊

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